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Kampfsportbekleidung für jedermann


Nicht nur für Profisportler, auch für jeden Freizeitsportler ist eine individuelle, der Sportart und den klimatischen Bedingungen angepasste Sportbekleidung außerordentlich wichtig, egal ob Kampsportart oder Jogging. Zu einer Ausrüstung gehört sowohl die Bekleidung, die Schutzkleidung als auch das Zubehör. Die Bekleidung dient oft als Hilfsmittel für die Sportler, wenn sie etwas ermöglicht oder verhindert. Die Modernisierung des Sportes steigt von Jahr zu Jahr. Jede Saison kommen neue Modelle der Schutzkleidung in jeder Sportart. Dies ermöglicht und erleichtert das sichere Ausüben des Sportes. Bei manchen Kampfsportarten bleiben jedoch die Traditionen erhalten. Ein gutes Beispiel dafür ist Kendo, wo die Rüstung zwar aus modernen Materialen besteht, jedoch das traditionelle Aussehen beibehalten hat. Das Zubehör bringt den Sportlern den Nutzen, dass sie helfen. Oft ist das Zubehör die Waffen oder andere Hilfsmittel. Eine Handvoll Kampsportarten basiert auf die Verwendung des Zubehöres, wie bei Capoeira, die hier Instrumente sind oder Kendo, wo jeder mit Waffen kämpft.

Aikido: Wie bei den meisten Kampfsportarten setzt man auch in Aikido ein Kimono ein. Dieser setzt sich zusammen aus 3 bis 4 Teilen: Keikoga, der sogenannten Jacke, Zubon, der als Hose gilt, Obi, den Gürtel und für die erfahrenen und sehr guten Kämpfer eine etwas breitere Hose, die Hakama heißt. Man sollte mit einem sauberen Kimono trainieren, deshalb ist es geeignet bei regelmäßigen Trainings 2 Kimonos zu besitzen. Auf der Matte trainiert man natürlich barfuß, aber auf den Weg in die Garderobe verwenden viele Kämpfer Zori-Patschen.

Boxen: Eine der populärsten Kampfsportarten der Welt. Doch für die Bekleidung eines Boxers sind nicht nur die Boxhandschuhe bedeutend. Erstmals muss jeder Boxer leichte und über die Knöchel reichende Schuhe besitzen. Sie sollten keine Metallteile und Stabilisierungen enthalten, die die schnellen Bewegungen auf den Beinen verhindern könnten. Jeder Boxer wickelt bei jedem Training und Kampf seine Hände mit Tape ein, das dazu dient, den Schweiß zu resorbieren und die Hand zu stabilisieren, um vor Verletzungen zu schützen. Außerdem ist ein Kämpfer mit einer Hose, die fast immer über die Knien reicht, bekleidet. In manchen Kategorien disponieren sie auch über Schaumstoffhelme.

Capoeira: Capoeira benötigt nicht unbedingt eine spezielle Bekleidung. Jedoch kann man lockere und etwas breitere Capoeira-Hosen kaufen. Diese vereinfachen freie Bewegung einwandfrei. Die prinzipielle Ausrüstung bei Capoeira sind die Instrumente. Berimbau, das begehrteste Instrument bei Capoeira erzeugt ein summendes Geräusch und gibt den Rhythmus des Tanzes vor. Pandeiro und Atabaque sind jeweils kleine und große Trommeln, die ebenfalls eine große Rolle bei Capoeira spielen.

Judo: Die Bekleidung eines Judoka basiert genauso wie bei Aikido auf einem Kimono, der auch aus Keikogo, der Jacke, Zubon, der Hose und Obi, dem Gürtel, der sich wie bei den meisten Kampfsportarten durch die Farbe differenzieren. Jedoch sind die Kimonos bei Judo aus Baumwolle, das jegliche Risse und Beschädigungen bei festem Anziehen des Gegners verwehrt.

Kali: Bei Kali gebraucht man als Kleidung ein einfaches Kimono oder nur ein Zubon mit einem T-Shirt. Mehr als die Kleidung sind bei der alten Kampfkunst aus Philippinen, die Waffen, von Bedeutung. Die Kämpfer lernen verschiedene Techniken, um am besten mit den Doppelstock, Messer oder Dolch umzugehen. In weiteren Trainingseinheiten werden die vielfältigen Waffen verbunden und gleichzeitig in Dienst genommen. z.B: Messer/Dolch, 2 Messer, Stock/Messer uvm.

Karate: Jeder Karateka bedürft einen Karate-Gi, der aus einer einfachen weißen Hose, Zubon, aus Baumwolle und einer Jacke, Uwagi, ebenfalls aus Baumwolle gebildet ist. Gehalten wird das Uwagi durch einen farbigen Gürtel, der sich je nach der Stufe des Kämpfers voneinander abhebt. Ein Karate-Gi darf nicht aus Kunstfasern gemacht, da es sonst nicht fest genug ist.

Kendo: Kendobekleidung ist aus einem Kendo-Gi, welcher wie ein einfaches Kimono aussieht gebildet, jedoch mit Indigo eingefärbt, in einer einfachen dunklen blauen Farbe gehalten wird. Die Waffen sind das Hauptteil dieser Kampfart. Ein Kendo-Kämpfer ist mit einem Kopfschutz, Men, Unter und Handschutz, Kote, Rumpfschutz, Do und dem Lendenschutz Tare geborgen. Die ganze Rüstung wird als Bogu bezeichnet. Heutzutage üben Kendo-Kämpfer nicht mehr mit schweren Schwertern, sondern mit einfachen, biegsamen und leichten Holzschwertern, Bambusshinai.

Rugby: Eine Rugby-Spieler-Ausrüstung ist aus einem T-Shirt,welches immer aus einem festen Material genäht ist, einer Hose, Stoppelschuhen, die das Laufen auf dem Rasen absolut erleichtern und das Ausrutschen vereiteln. Viele der Rugbyspieler tragen auch einen Helm der mit Schaumstoff oder Gummi gefüllt ist und die harten Aufprälle auf den Boden dämpf.

Taekwondo: Taekwondo Bekleidung existiert wie beinahe alle Kampfsportarten aus einem Kimono. Außerdem verwenden viele Kämpfer auch eine Wendeweste zum Schutz vor Schlägen auf den Körper, sowohl im Training als auch im Wettkampf. Es besteht auch die Möglichkeit leichte Schuhe zum Schutz beim Training der Fußtechnik zu benützen. Sie verfügen über einen eingebauten Schaumstoff an den wichtigsten Stellen, sodass man auch sehr harte Tritte kaum zu spüren bekommt.

TaiJi: Die Bekleidung bei dieser chinesischen Kampfsportart werden einfache Seidenanzüge benützt, jedoch spielt es nicht die Hauptfigur in Taiji, denn solange die Bekleidung "mitmacht" ist sie genau richtig. Die Taiji-Schuhe sehen ein wenig, den Balletschuhen ähnlich, haben aber keine Gummi, sondern Ledersohlen. In der gebräuchlichen Form von TaiJi werden Waffen nicht verwendet, jedoch gibt es etliche Waffenformen. Die wichtigsten davon sind das gerade chinesische Schwert, der Fächer oder der chinesische Säbel Dao.

Thaiboxen: Thaiboxen gilt als eine der gefährlichsten Kampfsportarten, deshalb gibt es auch hier nur wenig Bekleidung. Ein Kämpfer dieser Sportart trägt nur einen Tiefschutz und eine Hose auf dem Leibe. Er darf auch Bandagen um die Füße wickel um die Schläge zu dämpfen. Kleine Handschuhe schützen leider nicht effektiv die Hand, daher kommt es oft zu Verletzungen. Zusätzlich trägt fast jeder Kämpfer auch einen Mundschutz, der vor Zahnausschlag sehr hilfreich ist.

WingChun: Bei Wing Chun, auch als Kung Fu bezeichnet, verwenden die Wettkämpfer, sogenannte Shuai Jiao. Sie gelten als Kämpfer-Uniform und müssen nicht unbedingt bei den Trainingseinheiten verwendet werden. Dazu reicht ein einfaches Kimono oder Trainingsanzug. Ansonsten haben Wing-Chun-Kämpfer auch kleine, gepolsterte Handschuhe und manchmal auch ein Gesichts- und Kopfschutz. Ab dem 17 Jahrhundert gibt es auch bei Wing Chun Waffenformen die allerdings nur mit Langstock und Kurzschwerter ausgeführt werden.

In Sport ist ein anständiger Schutz vom Körper sehr wichtig, da gerade bei anstrengenden körperlichen Tätigkeiten die Verletzungsgefahr relativ hoch ist. Je nach dem welche Sportart man ausübt braucht man eine geeignete Sportkleidung oder Produkte die zum Schutz der Körperteile gewidmet sind. Es gibt viele Sportarten, wo Sportschutz nicht erforderlich sind, doch es gibt auch welche, wo die Schutzkleidung zur Ausrüstung des Wettkämpfers gehören und es ist Pflicht sie zu tragen. Ein gutes Beispiel dafür sind die Kendo-Kämpfer, die von oben bin unten voll geschützt sind. Würden sie Bogu (die Rüstung) nicht tragen, könnten sie sicherlich mit Konsequenzen rechnen. Dutzende Sportarten sind sehr gefährlich und aggressiv, deshalb ist zu viel Schutz besser als zu wenig. Beim Capoeira dagegen ist eher wenig Schutz vorhanden. In den vielen Jahren arbeiten Wissenschaftler an neuen Schutzartikeln, Materialen und andern Möglichkeiten um die Sportarten sicherer zu machen. Bei Kampfsportarten ist Schutz besonders wichtig, da es natürlich um einen Vollkontaktsport handelt. Es gibt spezielle Schutzschuhe, die aber nur beim Training verwendet werden. Beim Boxen haben manche Kämpfer in den leichteren Kategorien auch Kopfschützer die aus Schaumstoff bestehen. Harte Schläge werden abgedämpft, Risswunden und Prellungen beinahe vollkommen verhindert. So gut wie in jeder Kampfart verwenden die Sportler Tiefschützer. Es passiert sehr oft, dass unabsichtliche Schläge oder Tritte unter die Gürtellinie reichen und da natürlich es nicht angenehm wäre, es nicht geschützt zu halten. Faustschützer oder einfach nur Handschuhe sind ebenfalls sehr wichtig. Sie stabilisieren den Arm und schützen vor Verrenkungen und Brüchen. Die Schläge mit der bloßen Faust bereiten wesentlich mehr Schmerzen als mit einem gepolsterten Handschuh. Genauso wichtig wie die Handschuhe ist für die Kämpfer der Mundschutz. Er verhindert das Ausschlagen von Zähnen und Schütz sie vor Schlägen. Ein Zahnschutz besteht normalerweise aus einem verformbaren Gummi, der sich im heißen Wasser verformt. Danach kann ihn in den Mund geben, sodass er eine Form einnimmt, trocknet und in der angepassten Form bleibt.
Schutz ist für jeden Sportler sehr wichtig, nicht nur bei Kämpfen, also vergessen Sie es nicht zu tragen.